Lindenfest Magdeburgerforth
Lindenfest am 22. Juni 2013
13.06.2013 11:27 Uhr

4. Teil der Volksstimme-Serie zum 22. Lindenfest mit Jagdhornbläsertreffen in Magdeburgerforth

Am 22. Juni wird in Magdeburgerforth das 22. Lindenfest mit Jagdhornbläsertreffen gefeiert. Bis dahin wird die Volksstimme in fünf Beiträgen die Geschichte des Lindenfestes, der Jagdhornbläser, des Heimatvereines, des Wanderns und der Natur sowie das Programm vorstellen.

Zu jedem Beitrag gibt es eine Frage. Aus dem Lösungswort müssen vorgegebene Buchstaben gesammelt werden, die am Schluss der kleinen Serie das Lösungswort ergeben. Dieses ist am 22. Juni zum Lindenfest mitzubringen und beim Eintritt an der Kasse mit Namen und Adresse abzugeben. Aus den richtigen Einsendungen wird um 16 Uhr der Gewinner ermittelt. Er darf sich über einen Präsentkorb mit regionalen Produkten im Wert von 50 Euro freuen.

Heute folgt der vierte Teil.

Wandern und Natur

Magdeburgerforth liegt am Rande des nordwestlichen Flämings. Als "Perle der Jerichower Schweiz" ist es schon immer ein beliebtes Wandergebiet für Naturfreunde gewesen. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes liegt aus dem Jahr 1555 vor. Der Ortsname leitet sich aus der an der historisch bedeutsamen Post- und Heerstraße zwischen Potsdam und Magdeburg gelegenen Furt über den Gloinebach und dessen von stark abfallenden Hängen geprägtem Urstromtal her. Regelmäßig lädt der Heimatverein zu geführten Wanderungen rund um Magdeburgerforth ein.

Der Heimatverein sieht sich der Pflege und der Erschließung von Wanderwegen sowie der Betreuung von naturkundlich Interessierten verpflichtet. Informations- und Wandertafeln geleiten die Besucher zu markanten Sehenswürdigkeiten wie die Ottoquelle, die Donnereiche oder in die Eichberge. Über den Jägersteig zur Waldkirche und weiter zum Naturdenkmal Ottoquelle kommt der Besucher in diesem Bereich auch an der "Donnereiche" vorbei. Nicht zu übersehen ist eine durch den Heimatverein aufgestellte Informationstafel an der Donnereiche. Auf allen alten Wanderkarten ist dieses Naturdenkmal eingezeichnet. Die Aussagen zu diesem Baum rücken ihn in ein interessanteres Licht.

Geheimrat pflanzt Baum

Am 11. April 1892 pflanzte der königlich preußische Oberlandforstmeister Donner diese Eiche. Der Oberlandforstmeister und Geheimrat Carl Julius Eduard Donner war kein geringerer als der langjährige Chef der königlich preußischen Forstverwaltung. Möglicherweise auf einer Inspektionsreise in das damals schon bekannte Forstamt Magdeburgerforth ,hinterließ er als forstlicher Dienstherr seine Visitenkarte durch das Pflanzen dieser Eiche.

Im März des vergangenen Jahres beteiligte sich der Heimatverein "Gloinetal" Magdeburgerforth mit geführten Wanderungen am 112. Deutschen Wandertag in Fläming.(Quelle Heimatverein)

Frage: Nach wem wurde die Donnereiche benannt (vier Wörter)?

Den vierten Buchstaben vom ersten Wort und den ersten Buchstaben vom dritten Wort notieren. Der fünfte und letzte Beitrag zum Programm des Lindenfestes folgt am 20. Juni.