Lindenfest Magdeburgerforth
Lindenfest am 22. Juni 2013
23.05.2013 22:47 Uhr

Volksstimme startet heute mit fünft eiliger Serie zum Lindenfest Magdeburgerforth / Quiz für Leser

Am 22. Juni wird in Magdeburgerforth das 22. Lindenfest mit Jagdhornbläsertreffen gefeiert. Bis dahin wird die Volksstimme in fünf Beiträgen die Geschichte des Lindenfestes, der Jagdhornbläser, des Heimatvereines, des Wanderns und der Natur sowie das Programm vorstellen. Zu jedem Beitrag gibt es eine Frage. Aus dem jeweiligen Lösungswort müssen vorgegebene Buchstaben gesammelt werden, die am Schluss der kleinen Serie das Lösungswort ergeben.

Dieses ist am 22. Juni zum Lindenfest mitzubringen und beim Eintritt an der Kasse mit Namen und Adresse abzugeben. Aus den richtigen Einsendungen wird um 16 Uhr der Gewinner ermittelt. Er darf sich über einen Präsentkorb mit regionalen Produkten im Wert von 50 Euro freuen. Heute folgt der erste Teil. Seit der ersten Veranstaltungam 24. Juni 1990 hat sich das Lindenfest zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Ort und für die gesamte Region entwickelt. Der Anlass für die Organisation des Dorffestes war eigentlich die am 1. Juli 1990 bevorstehende Währungsunion. Mehr als Spaß von einigen Mitgliedern des Kulturbundes erdacht, sollten sich die Bürger des Ortes ohne Aufwand ihrer überzähligen "Alu-Chips" entledigen können, bevor eine Woche später am 1. Juli der offizielle Umtausch des Ost-Geldes in die D-Mark stattfand.

Name war nicht erste Wahl

Der Name "Lindenfest" wurde in Anlehnung an den Austragungsort und die dort dominierende Baumart ausgesucht, war aber nicht erste Wahl. Zunächst war es als Spargelfest vorgeschlagen worden, was jedoch den Protest einiger Spargelbauern der Morge hervorrief. Ihre traditionelle Feier zum Abschluss der Spargelsaison an Johanni trug bereits die Bezeichnung Spargelfest und nach all den Sorgen um die Zukunft des Spargelanbaus fürchteten sie nun auch noch um den Verlust des Namens ihres Festes. Also wurde der Name Spargelfest verworfen und das Lindenfest aus der Taufe gehoben.

Ort der Veranstaltung war in den ersten Jahren der Dorfplatz in der Lindenstraße. Essen wie Spargelsuppe und Wildgulasch wurde teilweise aus den Fenstern der angrenzenden Häuser gereicht und Schwein am Spieß zubereitet. Getränke lieferte Kohli's Imbiss und den Hauptpreis der ersten Tombola, ein gebrauchtes Moped der Marke Simson, gewann ein vietnamesischer Mitbürger aus der Forstschule. Von Anfang an und über viele Jahre dabei war das Jugendblasorchester Ziesar. In dessen Pausen traten die Jagdhornbläser Magdeburgerforth auf.

Die zunehmende Zuschauerresonanz und das anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Jagdhornbläsergruppe im Jahr 1996 geplante Jagdhornbläsertreffen machten es erforderlich, über einen größeren Veranstaltungsort nachzudenken. Dafür bot sich der neu gestaltete Platz zwischen Dorfteich und Feuerwehr an. In einer für alle Beteiligten denkwürdigen Sitzung des Gemeinderates am Rande der Lindenstraße wurde nach geheimer Wahl und mit einer Stimme Mehrheit der Weg freigemacht für die Nutzung dieser Fläche als Festplatz.

Damit wurde für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Lindenfestes der Rahmen geschaffen. Mit dem nun jährlich veranstalteten Jagdhornbläsertreffen wurde eine wachsende Zuschauerzahl erreicht. Letztlich war der in 20 Jahren erarbeitete Ruf des Lindenfestes auch ein wesentlicher Aspekt für die Entscheidung, das 15. Fläming-Frühlingsfest in Magdeburgerforth auszutragen. (Quelle: Heimatverein)

Frage: In welcher Straßefand das erste Lindenfest statt?

Den ersten und sechsten Buchstaben notieren .Der Beitrag zur Geschichte der Jagdhornbläser folgt am 30. Mai.